100.000 Gartisbücher Eine STADT. Ein BUCH.

Navigation

Fan werden auf facebook

Untermenü

Das Gratisbuch

Mit dem Roman „Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ des in Paris lebenden chinesischen Schriftstellers Dai Sijie geht die Aktion „Eine Stadt. Ein Buch.“ ins neunte Jahr.
In dem Buch geht es um das Lesen in politisch turbulenten Zeiten – konkret die Kulturrevolution in China zwischen 1966 und 1976. Bücher – mit Ausnahme der Mao-Bibel – waren verboten. Kultur galt generell als konterrevolutionär.
Die Geschichte, die uns Dai Sijie erzählt, ist zum Teil autobiografisch. Zwei Schüler werden zum Arbeitsdienst in ein Bergdorf verbannt, mit der Aussicht niemals wieder in ihre Heimatstadt zurückzukommen. Da ihre Eltern Ärzte sind, gelten die beiden als Intellektuelle, obschon ihre schulischen Leistungen keineswegs hervorragend waren. Die zwei Schüler erfahren nun, dass ein ebenfalls verbannter Kollege einen Bücherschatz versteckt. Und als dieser das Glück hat, aus der Verbannung wieder heimkehren zu dürfen, stehlen sie ihm kurzerhand die Bücher. Inzwischen haben sie die Tochter des Schneiders kennen gelernt. Mit Hilfe der Bücher versuchen sie nun, ihr Herz zu gewinnen. Das gelingt zwar, die Lektüre von Balzac und anderen Klassikern hat aber auch noch andere Auswirkungen auf die Geliebte. Sie beginnt sich zu emanzipieren.

„Balzac und die kleine chinesische Schneiderin“ ist ein wunderbar geschriebenes Plädoyer für das Lesen von Literatur. Mit diesem Roman, der in zahlreichen Sprachen erschien, wurde Dai Sijie im Jahr 2000 schlagartig berühmt.

Der Autor Dai Sijie

Hier gibt's das Gratisbuch!

Rückblick